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Welche, wann, wie viel, wie oft & für wen? Was bringen Eiweisse unserer Gesundheit?
Dozent/-in
Prof. Dr. med. David Fäh
Präventivmediziner, Gesundheitswissenschaftler und Dozent an verschiedenen Hochschulen in der Schweiz
Zielpublikum
Fachpersonen und Interessierte. Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Ziele
Die Teilnehmenden
- beschreiben Aufbau, Erscheinungsformen und zentrale Funktionen von Proteinen als Struktur-, Transport-, Speicher-, Enzym- und Abwehrproteine
- erklären Denaturierung, Verdauung und Verwertung von Proteinen und vergleichen tierische und pflanzliche Quellen hinsichtlich Qualität und Verdaulichkeit
- ermitteln den persönlichen Proteinbedarf unter Berücksichtigung von Alter und Aktivität und leiten Menge, Portionierung und Verteilung über den Tag ab
- ordnen Wirkungen einer höheren Proteinzufuhr auf Sättigung, Energieaufnahme, Gewichtskontrolle, Körperzusammensetzung, Leber und Umwelt differenziert ein
- erläutern Sarkopenie und anabole Resistenz im Alter und zeigen, wie Proteinversorgung und körperliche Aktivität zum Muskelerhalt beitragen
- beurteilen Proteinqualität anhand vonessentiellen Aminosäuren, Leucin, biologischer Wertigkeit und DIAAS, vergleichen tierische und pflanzliche Quellen und erklären sinnvolle Kombinationen
- erkennen irreführende Aussagen zu High-Protein-Produkten, Proteinpulvern und Supplementen und bewerten deren Nutzen im Alltag kritisch
Themen
- Proteine im Körper: Aufbau, Aminosäuren, Muskulatur, Bindegewebe sowie Struktur-, Transport-, Speicher-, Enzym- und Immunfunktionen
- Verdauung und Stoffwechsel: Denaturierung, enzymatische Spaltung, Absorption, Verteilung, Verwertung, Stickstoff und Harnstoffzyklus
- Proteinqualität und -zufuhr: essentielleAminosäuren, Leucin, DIAAS, Verdaulichkeit, tierische und pflanzliche Quellen sowie Kombinationen
- Besondere Eigenschaften: Unterschiede zu Kohlenhydraten und Fetten, Stickstoff, Thermogenese, Sättigung, «ProteinLeverage» und Energieaufnahme
- Gesundheitliche Wirkungen: Sättigung, Gewichtskontrolle, Energieaufnahme, Körperzusammensetzung, Muskelmasse und Leberverfettung
- Umweltwirkungen der Proteinquellen:Treibhausgase, Landverbrauch, Stickstoffemissionen, Biodiversität, Effizienzund «Feed no Food»
- Alter und Sarkopenie: anabole Resistenz, Muskelerhalt, Proteinzufuhr und Bewegung
- Bedarf und Referenzwerte: Alter, Aktivität, Menge pro Mahlzeit, Verteilung und Timing
- Pflanzliche Ernährung: Proteinqualität, sinnvolle Kombinationen und Herausforderungen im Alter
- High-Protein-Produkte und Supplemente:Deklarationen, Nutzen, Grenzen und verbreitete Mythen
Hinweise
Akkreditiert bei:
- ASCA anerkannt
- EMR Die Weiterbildung ist konform mit dem EMR-Reglement
- SDV 2 Pkt.
- SVDE 2 Pkt.
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