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Welche, wann, wie viel, wie oft & für wen? Was bringen Eiweisse unserer Gesundheit?

16.12.2027 17:00 - 19:15 Uhr Vortrag
Online CHF 50.- Minimal 10 Personen

Dozent/-in

Prof. Dr. med. David Fäh
Präventivmediziner, Gesundheitswissenschaftler und Dozent an verschiedenen Hochschulen in der Schweiz

Zielpublikum

Fachpersonen und Interessierte. Keine Vorkenntnisse erforderlich.

Ziele

Die Teilnehmenden

  • beschreiben Aufbau, Erscheinungsformen und zentrale Funktionen von Proteinen als Struktur-, Transport-, Speicher-, Enzym- und Abwehrproteine
  • erklären Denaturierung, Verdauung und Verwertung von Proteinen und vergleichen tierische und pflanzliche Quellen hinsichtlich Qualität und Verdaulichkeit
  • ermitteln den persönlichen Proteinbedarf unter Berücksichtigung von Alter und Aktivität und leiten Menge, Portionierung und Verteilung über den Tag ab
  • ordnen Wirkungen einer höheren Proteinzufuhr auf Sättigung, Energieaufnahme, Gewichtskontrolle, Körperzusammensetzung, Leber und Umwelt differenziert ein
  • erläutern Sarkopenie und anabole Resistenz im Alter und zeigen, wie Proteinversorgung und körperliche Aktivität zum Muskelerhalt beitragen
  • beurteilen Proteinqualität anhand vonessentiellen Aminosäuren, Leucin, biologischer Wertigkeit und DIAAS, vergleichen tierische und pflanzliche Quellen und erklären sinnvolle Kombinationen
  • erkennen irreführende Aussagen zu High-Protein-Produkten, Proteinpulvern und Supplementen und bewerten deren Nutzen im Alltag kritisch

Themen

  • Proteine im Körper: Aufbau, Aminosäuren, Muskulatur, Bindegewebe sowie Struktur-, Transport-, Speicher-, Enzym- und Immunfunktionen
  • Verdauung und Stoffwechsel: Denaturierung, enzymatische Spaltung, Absorption, Verteilung, Verwertung, Stickstoff und Harnstoffzyklus
  • Proteinqualität und -zufuhr: essentielleAminosäuren, Leucin, DIAAS, Verdaulichkeit, tierische und pflanzliche Quellen sowie Kombinationen
  • Besondere Eigenschaften: Unterschiede zu Kohlenhydraten und Fetten, Stickstoff, Thermogenese, Sättigung, «ProteinLeverage» und Energieaufnahme
  • Gesundheitliche Wirkungen: Sättigung, Gewichtskontrolle, Energieaufnahme, Körperzusammensetzung, Muskelmasse und Leberverfettung
  • Umweltwirkungen der Proteinquellen:Treibhausgase, Landverbrauch, Stickstoffemissionen, Biodiversität, Effizienzund «Feed no Food»
  • Alter und Sarkopenie: anabole Resistenz, Muskelerhalt, Proteinzufuhr und Bewegung
  • Bedarf und Referenzwerte: Alter, Aktivität, Menge pro Mahlzeit, Verteilung und Timing
  • Pflanzliche Ernährung: Proteinqualität, sinnvolle Kombinationen und Herausforderungen im Alter
  • High-Protein-Produkte und Supplemente:Deklarationen, Nutzen, Grenzen und verbreitete Mythen

Hinweise

Akkreditiert bei:

  • ASCA  anerkannt
  • EMR    Die Weiterbildung ist konform mit dem EMR-Reglement
  • SDV     2 Pkt.
  • SVDE   2 Pkt.
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