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Mit saurer Nahrung den Körper entsäuern? Welches wissenschaftliche Fundament steckt hinter der Basen-Ernährung?
Dozent/-in
Prof. Dr. med. David Fäh
Präventivmediziner, Gesundheitswissenschaftler und Dozent an verschiedenen Hochschulen in der Schweiz
Zielpublikum
Fachpersonen und Interessierte. Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Ziele
Die Teilnehmenden
- beschreiben, welche Rolle der pH in unserem Organismus spielt und wie Nieren, Blut und Lunge pH-Veränderungen puffern können
- erklären, warum und wie der pH des Urins von dem abhängen kann, was wir essen und trinken und wie dieser gezielt beeinflusst werden kann
- schildern in Grundzügen das Konzept einer „basen- und säurebildenden“ Ernährung
- zeigen auf, woraus sich der PRAL-Wert zusammensetzt und können positive und negative Werte interpretieren
- erläutern, mit welchen anthropometrischen Parametern, Risikofaktoren und Krankheitsendpunkten eine basische Ernährung in Zusammenhang gebracht wurde
- erkennen Widersprüche im Säure-Base-Konzept, z.B. was die Lebensmittelauswahl anbelangt oder deren Eigenschaften das Skelett mit notwendigen Nährstoffen zu versorgen
- beurteilen Einschränkungen, Chancen und Risiken einer basischen Ernährung kritisch
Themen
- pH-Wert in unterschiedlichen Geweben; Azidose, Alkalose, Puffer: Bikarbonat, fixe Säuren
- Urin-pH: Entstehung und Bedeutung, Circadianer Verlauf, Abhängigkeit von Mahlzeiten und Supplementen, Zusammenhang mit Niereninsuffizienz und Gesamtmortalität
- Säurelast, Definition und Berechnung des PRAL-Wertes und Alternativen, «säure- und base-bildende» Nährstoffe, PRAL-Werte unterschiedlicher Lebensmittel
- Gesunde Lebensmittel mit hohem PRAL-Wert, problematische Produkte mit tiefem PRAL-Wert
- Wie wissenschaftlich fundiert sind Gesundheitsversprechen rund um die basische Diät
- Möglicher Einfluss auf Fettanteil, metabolisches Syndrom, Blutzucker- und Blutfette, Blutdruck, Krankheitsendpunkte wie Osteoporose, Krebs, Niereninsuffizienz, BMI, chronische Entzündungen
- Spezielle Produkte zur Alkalisierung des Urins wie Kaliumzitrat und Kaliumbikarbonat
Hinweise
Akkreditiert bei:
- ASCA anerkannt
- EMR Die Weiterbildung ist konform mit dem EMR-Reglement
- SDV 2 Pkt.
- SVDE 2 Pkt.
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