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Longevity-Supplemente | Lebensverlängernd oder nur heisse Luft?
Dozent/-in
Prof. Dr. med. David Fäh
Präventivmediziner, Gesundheitswissenschaftler und Dozent an verschiedenen Hochschulen in der Schweiz
Zielpublikum
Fachpersonen und Interessierte. Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Ziele
Die Teilnehmenden
- umschreiben grob, was Altern bedeutet und setzen den Begriff «Longevity» in den richtigen Kontext
- erklären, welche Alterungsprozesse potentiell beeinflussbar sind und wie sich diese erfassen und verfolgen liessen
- beschreiben, welche Gruppen von Substanzen es gibt, die den Alterungsprozess beeinflussen sollen und welche Ansätze sie angeblich nutzen
- erläutern, welche Supplemente aktuell im Zusammenhang mit «Longevity» kursieren und wie deren wissenschaftliche Grundlage ist
- zeigen auf, welche Studien vorliegen zu den einzelnen Produkten und wie glaubwürdig diese sind mit Blick auf praktische Relevanz & Replizierbarkeit der Ergebnisse, Unabhängigkeit & Qualität der Studie selber
- kennen mögliche positive Effekt von spezifischen Makro- und Mikronährstoffen, Nahrungsfasern, Pro-, Präbiotika und wissen um den Nutzen von Fermentation als Herstellungsmethode für Lebensmittel und Supplemente
- kennen den Zusammenhang des Konsums ausgesuchter Lebensmittel, die wir täglich zu uns nehmen mit Erkrankungs- und Sterberisiko
- zählen auf, welche pharmakologischen Wirkstoffe in Studien eine lebensverlängernde Wirkung bei Personen mit Risikofaktoren zeigten und inwiefern dies auf Gesunde übertragbar ist
Themen
- Nährstoffe: Kalorien, Fette / Öle (n-3, Olivenöl), Proteine (Qualität, Verdaulichkeit), Fasern, Kurz-, Mittelkettige Fettsäuren, Ketonkörper, Glukosamin, Kollagen(e)
- Präbiotika, Probiotika, Fermentiertes wie Natto, Kimchi, fermentierter Reis
- Mikronährstoffe: Vitamin D, Magnesium, Kalzium, Kalium
- Extrakte / Isolate: Ingwer, Knoblauch, Weissdorn, Granatapfel, Broccoli, Resveratol, Spermidin
- Hormone/ hormonähnliche Substanzen: Inkretine, Melatonin, Postmenopausale Hormonsubstitution, DHEA, Wachstumshormone
- Substanzen, die u.A. in den Energiestoffwechsel eingreifen: NAD+, Alpha-Keto-Glutarat, Glutathion, Kreatin, Coenzym Q10
- Medikamente: Metformin, SGLT2-Hemmer, Statine, ACE-Hemmer, Rapamycin, Acarbose
- Lebensmittel: Kaffee/Tee, Birchermüesli, Apfel, Nüsse & Hülsenfrüchte, dunkelgrünes Gemüse (v.a. Kreuzblütler), Tomaten, Olivenöl, dunkle Schoggi, (heimische) «Superfoods»
Hinweise
Akkreditiert bei:
- ASCA anerkannt
- EMR Die Weiterbildung ist konform mit dem EMR-Reglement
- FPH 12.50 Pkt.
- SDV 2 Pkt.
- SVDE 2 Pkt.
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